13.09.2008

Soul of Chiba (1973)

AT: Soul of Bruce Lee; Gekisatsu! Judo ken; The Karate 2; In der Höhle des schwarzen Panthers
Hongkong, Thailand, 1973 (Action)
R: Chan Tung Man
D: Sonny Chiba, Etsuko Shihomi, Jun'ichi Haruta, Bolo Yeung
L: 89 Min

geshene Version: Deutsch



Story:
Moya Mushi kämpft gegen den korrupten Sam Wan, Leiter einer Karateschule. Zusammen mit dem Drogenfahnder Chun Kan bringt er ihn schließlich zur Strecke, aber er erlebt noch eine sehr bittere Enttäuschung.

Kritik:
Ja ich oute mich hier jetzt als Sonny Chiba Fan. Trotzdem oder gerade deshalb bin ich etwas skeptisch an Chibas Ausflug nach Thailand heran gegangen. Und siehe da, ich wurde positiv überrascht. Natürlich reicht Soul of Chiba nicht an zb die Karate Trilogie heran, aber dieser Streifen von 1973 hat einen positiven Eindruck hinterlassen. Chiba gibt hier den gebrochenen Superheld auf dem Weg der Rache, der die Schmerzen seines harten Trainings nur durch Drogenkonsum kompensieren kann. Die Story ist recht einfach gestrickt, auch wenn man am Anfang ein wenig den Überblick verliert aufgrund mehrerer Handlungsstränge und Rückblenden. Die Kampfszenen sind sehr gut inszeniert. Chibas Fight mit der Bande die im Monkey Style kämpft und ein großartiger Finalkampf sind meine persönlichen Highlights. Soul of Chiba als Action-Eastern-Crime-Mix macht 90 Minuten lang Spass, wenn man denn auf Prügelfilme steht...

Wertung: 7.5/10

10.09.2008

Onechanbara: The Movie (2008)

Japan, 2008 (Splatter)
R: Yôhei Fukuda
D: Eri Otoguro, Satoshi Hakuzen, Manami Hashimoto, Ai Hazuki
L: 83 Min

gesehene Version: Japanisch / Englische UT



Story:
Aya, Reiko und ein etwas beschränkter dicklicher Kerl jagen Dr. Sugari, der eine ganze Heerschar von Zombies auf die Menschheit losgelassen hat, und ausserdem verantwortlich für den Tod von diversen Familienmitgliedern der drei Verantwortlich ist. Um an ihr Ziel zu gelangen müssen sie allerdings jede Menge Zombies aus dem Weg räumen ...

Kritik:
Als erstes denkt man wohl, eine platte Story. Genauso ist es, aber da dies ein Splatterfilm ist zählt die Story eh nur am Rande. Onechanbra ist die Verfilmung eines Playstationspiels, das merkt man dann auch an der Story sowie an diversen Logikfehlern innerhalb des Films. Die teils knapp bekleideten Schwerter schwingenden Mädels sind zwar ganz nett anzuschauen, doch haben wir das Ganze in diversen japanischen Splatterfilmchen alles schon einmal gesehen, und zum Großteil viel besser als hier. Ein paar nette Splattereffekte und hübsche Mädels machen noch keinen guten Film aus. Und teils völlig übertriebene Situationen, warum tauchen eigentlich alle toten oder bösen Verwandten gleichzeitig auf ?, und miserable Special-Effects geben mächtig Abzüge in der Note ...

Wertung: 4.5/10

The Shadow Whip (1971)

OT: Ying zi shen bian
AT: Im Schatten der tödlichen Peitsche; L'Ombre du fouet

Hongkong, 1971 (Eastern)
R: Lo Wei
D: Cheng Pei Pei, Yueh Hua, Tien Feng, Ku Feng, Wong Hap
L: 78 Min
gesehene Version: Deutsch


Story:
Yang Kai-yun führt ein unauffälliges Leben als Besitzerin eines kleinen Gasthauses. Als eines Tages bekannt wird, dass sich ihr Onkel, der berühmte Peitschenkämpfer Fan Cheng-tian, auch bekannt als "die Schattenpeitsche", bei ihr versteckt, erscheinen schon bald mehrere Männer, die ihren Onkel des Mordes und des Raubes bezichtigen und sich deshalb an ihm rächen wollen.

Kritik:
Naja der allergrösste Easternfan bin ich nun nicht, aber bei Werken aus dem Hause Shaw Brothers guck auch ich gerne zu. The Shadow Whip ist ein typischer Shaw-Eastern, wenn auch sicher kein Highlight der Shaws. Dialog und Storyfetischisten werden natürlich auch bei Shadow Whip nicht auf ihre Kosten kommen, dafür ist es einmal mehr ein gelungenes Fest für Freunde des Hau-Drauf-Films. Die Kampfszenen sind aber nur teilweise gelungen, in einigen Momenten wirkt das ganze noch unrealistischer als es in diesem Genre eh schon zu geht und die Choreografie ist auch nicht immer gelungen. Zur Abwechslung spielt dieser Eastern mal in einer Winterlandschaft und Hauptdarstellerin Pei Pei Cheng setzt mit ihrer Anwesenheit ein weiteres Highlight für einen durchaus gelungenen Easternabend ....

Wertung: 6/10


Love - Zero = Infinity (1994)

OT: Iyarashii hitozuma: nureru
AT: Love - 0 = No Limit
Japan, 1994 (Horror)
R: Hisayasu Sato
D: Kiyomi Ito, Takeshi Ito

L: 62 Min
gesehene Version: Japanisch / Englische UT



Story:
Ein ehemaliger Lehrer zieht durch die Großstadt und verfolgt Menschen, um diese auszuspionieren. Eines Tages gerät er an einen Arzt, der ihn für seine Observation bezahlt. Das Ziel: die Frau des Arztes. Er findet heraus, das die Frau sich in eine Art Vampir verwandelt hat ...

Kritik:
Love - Zero = Infinity entstand 1994, ein Jahr vor Satos wohl bekanntestem Werk Naked Blood. Und vieles aus Naked Blood lässt sich auch in diesem Film wiederfinden. Auch in Love - Zero = Infinity nimmt Sato das Thema Medizin zum Aufhänger für seinen Horrorfilm. Auch diesmal wird die Suppe mit jeder Menge Sex gesalzen. Der grosse Unterschied ist allerdings, das die Splatterszenen fehlen. Insgesamt ist der Film für 62 Minuten schon recht langatmig, irgendwie will nie wirklich Spannung oder Tempo aufkommen. Positiv zu werten sind die ganz guten Darsteller und deren gut in Szene gesetzten Charaktere. Allerdings rettet das den gesamten Film auch nicht. So kann ich die teils sehr guten Kritiken nicht wirklich nachvollziehen ...

Wertung: 4/10