30.05.2008

Brotherhood (2004)

OT: Taegukgi hwinalrimyeo
AT: Brotherhood - Wenn Brüder aufeinander schießen; The Brotherhood of War; Tae Guk Gi: The Brotherhood of War; Taegukgi
Südkorea, 2004 (Drama)
R: Kang Je-kyu
D: Jang Dong-kun, Won Bin, Lee Eun-ju, Gong Hyeong-jin
L: 148 Min
gesehene Version: Deutsch



Story:
Korea 1950. Nach Ausbruch des Bürgerkrieges am 25. Juni werden zwei junge Brüder zwangsrekrutiert in die südkoreanische Armee. Im Zivilleben waren Jin-tae und Jin-seok ein Herz und eine Seele, unter dem grauenvollen Eindruck des tödlichen Terrors und entsetzlichen Leids auf den Schlachtfeldern kommt es zum Bruch zwischen den Brüdern. Zunächst ist der 18jährige, sensible Jin-seok nur genervt von den tollkühnen Kampfaktionen des älteren, draufgängerischen Jin-tae, der alles tut, um das Leben seines innig geliebten Bruders zu schützen. Die zwischenmenschliche Entfremdung wächst, als gute Kriegskameraden bei Jin-taes Himmelfahrtskommandos ums Leben kommen. Und als Jin-tae, von der Barbarei des Krieges verroht, hilflose nordkoreanische Kriegsgefangene quält und massakriert, empfindet Jin-seok nicht nur Verachtung, sondern regelrechten Haß für seinen Bruder. Schwer geschockt vom Tod seiner liebevollen Verlobten, die unschuldig von fanatischen südkoreanischen Antikommunisten erschossen wird, dreht Jin-tae vollkommen durch: Er erschlägt einen seiner Kommandeure und läuft über zur nordkoreanischen Armee. Die Familientragödie gipfelt im Kugelhagel und Kanonendonner bei der Konfrontation der Brüder auf dem Schlachtfeld - Jin-seok in südkoreanischer Uniform, Jin-tae in nordkoreanischer Uniform - die auf Leben und Tod miteinander kämpfen.

Kritik:
Der Kriegsfilm Brotherhood zeigt schonungslos die Brutalität des Korea Krieges. Hier fliegen diverse Körperteile durchs Bild, Menschen werden hingerichtet und Kriegsgefangene gequält. Die Brutalität macht Brotherhood so realistisch. Die Schlachten sind perfekt inszeniert, so daß der Zuschauer sich häufig in Mitten des Krieges wähnt. Bemerkenswert fand ich, daß hier nicht eine Partei als die Böse hingestellt wurde, zb die bösen Kommunisten. Auf beiden Seiten werden Kriegsverbrechen begangen. Aber natürlich braucht so ein Kriegsdrama auch Hauptpersonen, die dem Zuschauer die Geschichte vermitteln. Im Fall von Brotherhood sind es die beiden Brüder Jin-soek und Jin-tae, beide übrigens hervorragend dargestellt von Jang Don-kun und Won Bin, die erst unzertrennlich sind, sich aber während des Krieges immer weiter von einander entfernen aufgrund ihrer gegensaätzlichen Ansichten und Taten.
So realistisch und toll inszeniert Brotherhood auch ist, zwei kleine Kritikpunkte gibt es anzumerken. Erstens ist das Epos mit 2,5 Stunden um mindestens eine halbe Stunde zu lang geraten. Und zweitens bei allem Realismus sind die Szenen in denen Jin-tae in Rambomanier die Gegner im Alleingang tötet ziemlich unglaubwürdig.
Brotherhood ist sicher nicht das große Meisterwerk, aber der Film brauch auf keinen Fall den Vergleich mit Filmen des Genres aus Hollywood zu scheuen.

Wertung: 9/10

The Girls Rebel Force of Competitive Swimmers (2007)

OT: Joshikyôei hanrangun
AT: Undead Pool; Nihombie 2; Nihonbi 2
Japan, 2007 (Horror)
R: Kôji Kawano
D: Sasa Handa, Yuria Hidaka, Ayumu Tokito, Hiromitsu Kiba
L: 79 Min
gesehene Version: Japanisch / Englisch UT



Story:
In einer Mädchenschule infiziert ein verrückter Wissenschaftler ein paar Lehrer und einige Mitglieder des Schwimteams mit einem Virus, der sie zu blutrünstigen Zombies werden lässt. Gaaaanz zufällig befindet sich unter den Schülerinnen auch ein Mädchen, das ein äußerst hartes Söldnertraining hinter sich hat und der Untotenbrut mit Baseballschläger, Messern und den Waffen einer Frau zu Leibe rückt…

Kritik:
Japanische Trash Filme sind eigentlich immer sehenswert, zu 50 % zwar meist nicht gut, aber dennoch ein Erlebniss. The Girls Rebel Force of Competitive Swimmers, was für ein großartiger Titel, macht da auch keine Ausnahme. Es ist ein Horrortrashmovie garniert mit ein paar Sexszenen. Das kleine Budget sieht man der Produktion auf jeden Fall an, die Splatterszenen sind plumb und billig gemacht, die Schauplatz beschränkt sich auf ein Gebäude und die Darsteller gehören wohl auch nicht zur ersten Riegen des japanischen Films. Aber dennoch hat TGRFofCS vielen Genrekollegen eines voraus, er ist unterhaltsam und macht Laune.
Wer auf Blut, nackte Haut und ein paar Albernheit steht, der sollte sich TGRFofCS für den nächsten Filmpartyabend vormerken.

Wertung: 6/10

29.05.2008

The Eye (2002)

OT: Gin gwai
AT: Jian gui; Seeing Ghosts
Hongkong/Singapur/Thailand, 2002 (Horror)
R: Oxide Pang Chun, Danny Pang
D: Angelica Lee Sin Je, Lawrence Chou, Chutcha Rujinanon, Candy Lo
L: 94 Min
gesehene Version: Deutsch



Story:
Nach einer Hornhaut-Transplantation kann die im Kindesalter erblindete Mun ihre Umwelt wieder schemenhaft wahrnehmen. Doch sie sieht mehr als sie sollte: Nachdem Mun im Krankenhaus beobachtet, wie eine alte Frau nachts von einem schwarzen Mann aus dem Zimmer geleitet wird, erfährt sie am nächsten Tag, dass die Frau in der Nacht gestorben sei. Die unheimlichen Geschehenisse mehren sich und Mun begreift: Sie sieht die Verstorbenen, bis sie vom Tod geholt werden! Um diesen Fluch aufzulösen, begibt sich Mun zusammen mit dem jungen Doktor Wah auf die Suche nach den Spuren der Hornhaut-Spenderin...

Kritik:
Es hätte so schön sein können. Nachdem ich die teils überschwenglichen Kritiken gelesen hatte, freute ich mich schon auf den Asien-Schocker. Die Erwartungen wurden aber nicht ganz erfüllt. Dabei fängt der Film richtig klasse an. Die erste Hälfte ist gespickt mit gruseligen Momenten, aber leider flacht der Film in der zweiten Hälfte um einiges ab. The Eye ist stilsicher inszeniert, sowohl optisch als auch akkustisch ein Genuss, was bei den Pang Brothers aber zu erwarten war.
Aufgrund der starken Parallelen zu The Sixth Sense muss sich The Eye den Vergleich mit dem Blockbuster gefallen lassen und verliert dabei. Die Darsteller sind gut aber eindeutig nicht so gut wie Bruce Willis und vor allem Haley Joel Osment und das Finale reicht bei The Eye auch nicht an das in Sixth Sense heran. Allerdings ist The Eye auch kein Remake sondern ein eigenständiger FIlm und wenn hier einiges negativ klingt, ist er The Eye mit Sicherheit einer der besseren Asia-Horror-Movies.
Zu The Eye gibt es übrigens zwei Fortsetzungen und sowohl ein Bollywood als auch ein Hollywood Remake, letzteres werde ich mir vielleicht demnächst mal wegen Hauptdarstellerin Jessica Alba anschauen. :)

Wertung: 8/10

Naked Blood (1995)

OT: Megyaku: Akuma no yorokobi
Japan, 1995 (Splatter)
R: Hisayasu Sato
D: Misa Aika, Mika Kirihara
L: 75 Min
gesehene Version: Japanisch / Englische UT




Story:
Der 17jährige Eiji hat ein Medikament entwickelt, dass Schmerz nicht nur bekämpft, sondern ihn in Glücksgefühl umwandelt. Während eines Experiments gelingt es ihm, das Mittel einigen Frauen einzuflößen. Als diese entdecken, wie ihr Körper fortan auf Verletzungen reagiert, beginnen sie sich grausam zu verstümmeln...

Kritik:
Naked Blood ist einer dieser japanischen Filme, die durch das Internet zur Berühmtheit gelangt sind. Das ist vor allem auf die derben Splatterszenen zurück zu führen, die wirklich eklig, aber durchaus gut gemacht sind. Leider hat der Film ansonsten nichts zu bieten. Die Story ist dünn und ansonsten passiert auch nicht viel. Eiji beobachtet seine Testpersonen, es wird ein bisschen auf die Vergangenheit (Eijis Vater) geschaut und das wars dann auch schon.
Ich verstehe auch nicht warum der Film von einigen Leuten so hochgejubelt wird. Ok wenn es wegen der Splatterszenen wäre, würde ich es verstehen, aber da wird teilweise auf Sozialkritik und die tolle Atmosphäre verwiesen, also von Atmosphäre kann man hier nicht sprechen.
Aber um den Film mal dem geneigten Splatterfan schmackhaft zu machen, hier einige Auszüge: Frau fritiert sich die eigene Hand und knabbert dann genüsslich dran, verspeist ihre Brustwarze und verspeist danach ihr rausgerupftes Auge. Die Goreszenen bestehen zum Haupteil also aus Selbstverstümmelung gepaart mit Sex, da die Frauen Lust durch Schmerz empfinden.
Somit weiss man nicht genau was man von Naked Blood halten soll, für Splatterfans zu wenig Splatterszenen, für die andern zu wenig Story und Film ...

Wertung: 3/10

Infernal Affairs (2002)

OT: Mo gaan do
AT: Wu jian dao; I Want to Be You; Infernal Affairs - Die achte Hölle
Hongkong, 2002 (Thriller)
R: Andrew Lau Wai-Keung, Alan Mak
D: Andy Lau, Tony Leung Chiu Wai, Eric Tsang, Anthony Wong
L: 96 Min
gesehene Version: Deutsch




Story:
LAU (Andy Lau), ein aufstrebender junger Cop, der an vorderster Front bei der Bekämpfung illegaler Banden eingesetzt wird, hat die besten Karten bei seinen Vorgesetzten. Und er ist an den internen Ermittlungen der Dienstaufsicht betreff Kriminalität in den eigenen Reihen beteiligt ...

YAN (Tony Leung) ist ein abgebrühter Ganove, mit Sinn für ausgefallene Tricks. Er genießt mehr Vertrauen beim großen Boss als jeder andere Killer oder Handlanger und soll jetzt endlich den Polizeispitzel zur Strecke bringen, der die Bande unterwandert hat und jede kriminelle Handlung im Kern sabotiert ...
Die Realität sieht jedoch ganz anders aus - Lau ist der Gangster und Yan in Wirklichkeit ein Undercover-Cop. Als sich die Machtprobe zwischen Gesetz und Triaden dramatisch verhärtet, wird ein direktes Duell unvermeidlich...

Kritik:
Infernal Affairs ist kein reines Hongkong-Action-Movie, sondern ein Cop-Thriller der guten Art. Aus einer relativ einfachen Story macht Regisseur Andrew Lau einen Thriller, den Hollywood nicht besser hätte hinkriegen können. Was sag ich da, Hollywood (in Person von Martin Scorsese) hat es ja mit einem Remake versucht und konnte dem Original mal wieder nicht das Wasser reichen. Wenn die Story doch so einfach ist, was macht den Film so gut ? Nun da gibt es vieles. Die tollen Bilder, die übrigens auch Andrew Lau hinter der Kamera eingefangen hat, ein guter Soundtrack und vor allem das Zusammen-/Gegenspiel der Hauptpersonen. Gerade das Duell Gut gegen Böse macht den Film so spannend. Herausragend sind auch seine Darsteller. Andy Lau als Lau und Tony Leung als Yan allen voran, aber auch die weiteren Personen wurden perfekt gecastet, ob Polizisten, Gangster oder sonstige Nebenfiguren.
Bei Infernal Affairs passt also fast alles, einzig ein wenig mehr Actionsequenzen hätte ich mir gewünscht...

Wertung: 9/10

Bangkok Dangerous (1999)

OT: Bangkok Dangerous
Thailand, 1999 (Action, Drama)
R: Oxide Pang Chun, Danny Pang
D: Pawalit Mongkolpisit, Premsinee Ratanasopha, Pisek Intrakanchit
L: 99 Min
gesehene Version: Deutsch




Story:
Der taubstumme Kong (Pavarit Mongolpisit) wurde als Kind wegen seiner Behinderung oft gehänselt. Das trieb ihn früh dazu, Schießen zu lernen, um sich an der Welt zu rächen und letztendlich zu dem zu werden, was er heute ist ­ einer der gefürchtetsten und eiskaltesten Killer von Bangkok. Seine einzigen Freunde, Aom (Patharawarin Timkul) und Jo (Pisek Intrakanchit), arbeiten mit ihm zusammen. Kong lebt in einer düsteren und kalten Welt als professioneller Killer. Und nur so kennt er das Leben, bis die zierliche Apothekerin Fon (Premsinee Ratanasopha) ihm Wärme und Zärtlichkeit entgegenbringt ­ all das, was er nie kennen gelernt hatte. Das könnte seine Rettung sein ­ aber genauso gut auch sein Tod ...

Kritik:
Nicht umsonst ist Hollywood vor einiger Zeit auf die Pang Brothers aufmerksam geworden. Ein Remake zu ihrem Horror-Blockbuster The Eye gibt es bereits und auch die Hollywoodversion von Bangkok Dangerous ist bereits abgedreht. Regie führten hier übrigens die Brüder selber. Aber das Bangkok Dangerous Made in USA die selbe Intensität erreicht wie das Original wage ich stark zu bezweifeln. Bangkok Dangerous ist vieles, traurig, gefühlvoll und brutal, nur eins ist er nicht Standard.
Die Pang Brothers schaffen es bereits nach kurzer Zeit, daß die Hauptfigur, der taubstummen Killer Kong trotz seines Berufes dem Zuschauer sympathisch wird und das obwohl er wohl gemerkt während des ganzen Films kein Wort spricht. Die Story sprüht sicher nicht vor neuen Ideen, aber die Pangs holen alles mit ihrer Inszenierung raus was möglich ist. Sie schaffen eine tolle Atmosphäre mit großartigen Bildern. Einen fast perfekten Mix aus Action und Drama. Hauptdarsteller Pawalit Mongkolpisit spielt die Rolle des Kong einfach überragend. Der Soundtrack tut sein übriges, großartige Musik rundet den Film ab.
Es gibt also die erste 10 auf diesem Blog und die geht nach Thailand.

Wertung: 10/10

27.05.2008

City of Violence (2006)

OT: Jjak-pae
Südkorea, 2006 (Action)
R: Ryoo Seung-wan
D: Doo-hong Jung, Seung-wan Ryoo, Beom-su Lee, Kil-Kang Ahn
L: 90 Min
gesehene Version: Deutsch



Story:
Als Tae-su (Jung Doo-hong), ein Polizist aus Seoul, erfährt, dass sein Freund Wang-jae (Ahn Kil-kang) von ein paar Jugendlichen ermordert wurde, reist er kurzerhand in seine einstige Heimatstadt Onsung, um an der Beerdigung Wang-jaes teilzunehmen. Da er sich nicht mit den offiziellen Motiven für den Mord zufrieden gibt, ist er fest entschlossen den Fall aufzuklären und beginnt Nachforschungen anzustellen. Schon bald ergibt sich ihm der Verdacht, dass Pil-ho (Lee Beom-su), ein gemeinsamer Jugendfreund der beiden und inzwischen ein einflussreicher Geschäftsmann, etwas mit dem Mord zu tun haben könnte.

Kritik:
City of Violence ist ein solider Actionfilm aus Südkorea, nicht mehr und nicht weniger. Die Story ist leider etwas dünn geraten und sehr vorrauschaubar. Schnell erkennt man wer hier der Böse ist. Obs an seinem etwas schmierigem Aussehen liegt weiss ich nicht, aber ich wusste auf der Beerdigungsszene schon, das dieser Kerl nicht gan koscher ist. :)
Einzig die sehr gut inszenierten, teilweise aber etwas übertriebenen Actionszenen, sind gelungen. So kämpft der Hautdarsteller in einer Szene gegen ungefähr 150 Jugendliche, und auch im Finale haben wir hier ein Verhältnis von 2 zu ungefähr 50. Der Schluss ist sowieso so eine Sache, die Location erinnert doch sehr an Kill Bill.
Mit einer besseren tiefgründigeren Story hätte City of Violence ein großes Stück Actionkino werden können, so ist es ein Actionfilm unter vielen.

Wertung: 5.5/10


Sukeban Boy (2006)

OT: Oira sukeban
Japan, 2006 (Action, Komödie)
R: Noboru Iguchi
D: Asami, Emiru Momose, Saori Matsunaka, Shizuka Ito, Demo Tanaka
L: 61 Min
gesehene Version: Deutsch



Story:
"Sukeban Boy" Banji Suke hat ein Problem. Obwohl er ein Junge ist, hat er das hübsche Aussehen eines Mädchens. Ständig in Straßenkämpfe verwickelt, fliegt er von jeder Schule, bis sein Vater ihn in Mädchenkleidung steckt und in einem Mädcheninternat anmeldet. Aber auch dort muss er feststellen, dass man sich einer Gruppe anschließen muss, um den täglichen Schulalltag zu überleben. Die "Pantyhosen-Liga", die "Kein-Büstenhalter-Gang" oder die "Full-Strip-Liga" treten zum täglichen Fight mit "Nippelklemmplatten", Brust- und Beinstumpfgewehren und anderen tödlichen Waffen gegeneinander an.

Kritik:
Man ist ja mittlerweile einiges aus Japan gewöhnt, aber immer wieder kommt ein neuer Film daher und man denkt, das ist nicht wahr was ich da grad sehe. So ist es auch wieder bei Sukeban Boy, einer weiteren Manga-Verfilmung. Das hier gebotene ist so trashig und teilweise albern, daß eine Bewertung richtig schwer fällt. Sukeban Boy ist ein Genre-Mix, es werden viele Elemente vereint. Eine gehörige Portion Action gepaart mit einigen Gore-Effekten, jeder Menge nackter Haut und etwas Parodie auf die Sukeban-Filme der 70er.
Wenn in einer Mädchenschule diverse Gangs, wie die Super-Nackt-Gang oder Strumpfhosen-Gang gegeneinander kämpfen, die/der Hauptdarsteller/in als Finishing Move der Gegnerin ins Gesicht furzt oder aus Brüsten plötzlich Maschinengewehre werden dann ist das vor allem albern und dumm. Dennoch muss ich mich outen und gestehen, daß ich einige Male gut Lachen konnte. Zu all dem Unsinn kommen ein paar nette Splatterszenen, wie zb Nase abbeißen oder Zunge rausreißen. Die Actionszenen sind leider auf niedrigstem Niveau. Vor allem die Prügelei am Ende ist desaströs. Hier schlagen die Akteure schon ma meilenweit am Gegner vorbei und können dennoch Treffer verbuchen. Alles in allem ist die Stunde Laufzeit aber recht schnell vergangen und ich hatte durchaus ein wenig Spass an diesem Trashschinken ...

Wertung: 4/10


Virgins of Hell (1986)

OT: Perawan di sarang sindikat
AT: Furien der Apokalypse; Perawan disarang Sindikat; Perawan metropolitan diserang Sindikit; Virgins from Hell
Indonesien, 1986 (Action)
R: Ackyl Anwari
D: Enny Beatrice, Yenny Farida, Harry Capri, Nina Anwar
L: 89 Min
gesehene Version: Deutsch



Story:
Ein mysteriöser Mr. X bringt die Eltern von Enny & Yenny um und richtet auf Ihrem Grund und Boden die Zentrale seines Syndikats ein. Die Mädchen schwören Rache und starten mit Gleichgesinnten einen Überfall, werden jedoch überwältigt und landen im Frauengefängnis, wo Folter und Vergewaltigung an der Tagesordnung sind… Überleben und Rache sind Ihre einzigen Gedanken!

Kritik:
Nunja viel erwarten konnte man von diesem Film sowieso nicht, aber ich musste ihn einfach wegen des herrlich bescheuerten Alternativtitels Furien der Apokalypse sehen. Was dieser Trash-Streifen zu bieten hat, ist leider nicht viel und gutes schonmal gar nicht. Wer wegen des Titels auf Gewalt, Sex und Exploitation hofft, der wird bitter enttäuscht. Die Gewalt hält sich sehr in Grenzen, die Exploitationszenen erinnern an Cowboy und Indianer Spiele von Kindern und der Sex wird auch nur geegentlich angedeutet. Dazu kommen die unglaublich schlecht choreographierten Actionszenen.
Also bleibt einem bei Virgins of Hell nichts anderes übrig als sich über die schlechten Darstellerleistungen, die Logikfehler und die unglaublich dumm agierenden Figuren zu amüsieren. Das wirft eine Menge Fragen auf. Warum warten die Gangster nachdem sie eins auf die Fresse gekriegt haben jedesmal seelenruhig ab bis der Gegner die Waffe zieht und sie erschiesst oder warum kriecht eine der Frauen nachdem sie dreimal über den Boden rollt blurüberströmt aus einem Sack und zum Vergleich warum bleiben zwei andere Mädchen nach mehrmaligem auspeitschen total unversehrt ? Wir werden es wohl nie erfahren.
Mit ein bisschen mehr Tempo hätte Virgins of Hell sogar was werden können, zumindest auf dem Trashsektor, aber mehr verkehrt machen als Regisseur Anwari kann man kaum. Ich hoffe es zumindest, werde aber bestimmt irgendwann eines besseren belehrt.

Wertung: 1.5/10

A Bittersweet Life (2005)

OT: Dalkomhan insaeng
Südkorea, 2005 (Thriller, Action)
R: Ji-woon Kim
D: Byung-hun Lee, Young-Chul Kim, Min-a Shin, Jeong-min Hwang
L: 119 Min
gesehene Version: Deutsch



Story:
Sun-woo ist die rechte Hand des Gangsterbosses Kang. Er erledigt seine Aufgaben stets mit absoluter Perfektion und bewahrt in jeder Lebenslage einen kühlen Kopf. Als Kang beschließt, für ein paar Tage zu verreisen, erteilt er Sun-woo den Auftrag auf seine junge Geliebte Hee-soo aufzupassen, die er verdächtigt ihn zu betrügen. Falls sich Kangs Verdacht bestätigt, sollen Hee-soo und ihr Liebhaber sofort getötet werden. Schon nach kurzer Zeit erwischt Sun-woo die beiden,doch er kann Hee-soo nicht töten und lässt beide am Leben. Ein fataler Fehler, der ihn vom Jäger zum Gejagten werden lässt ...!

Kritik:
Bittersweet Life ist ein guter Rachethriller. Er beginnt mit einem Knall, wird in der Mitte etwas ruhiger und endet mit einem actiongeladenem Ende, das teils recht brutal ist. Parallelen zu Oldboy, der 2 Jahre vor A Bittersweet Life entstand sind unübersehbar und sicher kann der Film mit dem Mesiterwerk von 2003 nicht mithalten. Die Story ist nicht so ausgeklügelt und bewegt sich in einem ganz anderen Rahmen als die von Oldboy. In einigen Momenten erinnert A Bittersweet Life eher an eine amerikanische Produktion.
Leider sind meiner Meinung nach die Darsteller des Films schlecht ausgewählt, so bleiben geade die Gangster relativ blass. Auch weist der Film gerade in der Mtte einige Längen auf. Trotz allem hat man einen gelungenen Filmabend mit A Bittersweet Life.

Wertung: 6.5/10

Female Prisoner #701 Scorpion: Beast Stable (1973)

OT: Joshû sasori: kemono-beya
AT: Female Convict Scorpion: Department of Beasts; Sasori: Den of the Beast; Sasori 3
Japan, 1973 (Drama)
R: Shun'ya Itô
D: Meiko Kaji, Takashi Fujiki, Koji Fujiyama, Toshie Kimura
L: 87 Min
gesehene Version: Japanisch / Englische UT



Story:
Nami Matsushima (Meiko Kaji) alias Scorpion ist aus dem Knast geflohen. Den Cop Kondo (Mikio Narita) kann sie abschütteln, indem sie seinen Arm abhackt. Danach taucht sie in der Stadt unter und freundet sich mit der Prostituierten Yuki (Yayoi Watanabe) an. Diese lebt mit ihrem geistig behinderten Bruder, den sie füttert und mit Sex bedient, in einer kleinen Wohnung. Ihre Verdienste als Hure gehen an das Syndikat von Katsu (Reisen Lee) und ihrem Liebhaber. Als der Mord an einem Zuhälter der Bande Matsu in die Schuhe geschoben wird, eskaliert ein Konflikt. Und Kondo macht immer noch verbissen Jagd auf Matsu.

Kritik:
Der dritte Teil der Sasori Serie spielt also nicht mehr im Gefängnis. Darüber freuen wir uns insofern als das sich die ersten beiden Streifen in der Handlung doch ziemlich geähnelt haben. Beast Stable überzeugt durch die gut gezeichneten Charaktere der Story. Da wären der verbissene Cop Kondo auf der Jagd nach Matsu. Yuki und ihr Bruder, Katsu (die wir ja schon aus dem Knast kennen) und natürlich Scorpion. Meiko Kaji spielt die Rolle der Matsu ein weiteres Mal perfekt. Kühl, wortkarg aber immer auf den Punkt, das ist Matsu.
Der Film entscheidet sich vor allem in einem zu seinen Vorgängern. Es wird diesmal auf weniger Gewaltdarstellung wert gelegt. Natürlich kommt Beast Stable nicht ganz ohne Gewalt aus. Da wird dem Cop gleich in der ersten Minute der Arm abgeschnitten, einer schwangeren Porstituierten wir das Baby zwangsabgetrieben und Scorpion tötet auf ihrem Rachefeldzug diverse Syndikatsmitglieder. Doch verzichtet Regisseur Ito auf allzu drastische Darstellungen dieser Gewalt, sondern benutzt Naheinstellungen der maltritierten Person oder Schattenbilder um diese Gewalt in Szene zu setzen.
Insgesamt ist ein sehr guter dritter Teil der Sasori-Saga. Die Story ist nichts weltbewegendes, aber der Film weiss vor allem durch seine sehr gute Atmospäre zu überzeugen. Allein für den Film gibt es drei Punkte und durch Meiko Kajis Anwesenheit kommt noch ein halber dazu. :)

Wertung: 7.5/10

Run and Kill (1993)

OT: Woo Sue Gei Mat Dong Ngon
AT: Wu Shu Ji Mi Dang An
Hongkong, 1993 (Thriller, Action)
R: Billy Tang
D: Kent Cheng, Sui Wah Fok, Esther Kwan, Danny Lee, Lily Lee
L: 87 Min
gesehene Version: Deutsch


Story:
Ein betrogener Ehemann heuert im Vollrausch eine Killertruppe an, die seine untreue Gemahlin gleich in der nächsten Nacht termingetreu erledigt. Das war natürlich alles nur ein kleines Missverständniss, doch nun hat Cheng nicht nur eine Frau mit breitem Kehlschnitt, sondern auch noch die Triadengang am Hals, die für ihre Arbeit ganz gerne etwas Cash sehen würde.
Zur Klärung der ganzen Sauerei werden einige Gangsterfreunde besucht, doch ehe Cheng sich versieht befindet er sich auch schon in einem mittleren Triadenkrieg. Als dabei schließlich Simon Yam's Bruder und Kamerad aus alten Kriegstagen über die Klinge springt, rastet der ohnehin nicht ganz zurechnungsfähige Psychokiller völlig aus und veranstaltet einen blutigen Rachefeldzug gegen Cheng's komplette Familie.

Kritik:
Run and Kill ist kein gewöhnlicher Actionkracher. Neben viel Action und Thrillerelementen bringt Regisseur Billy Tang hier reichlich Splattereffekte zum Einsatz. Die Story ist nicht übermäßig einfallsreich, sondern solide und schlägt während des Films einige Haken. Zwar bleibt Fatty die gesamte Zeit der Gejagte doch wechseln seine Gegner, da die sich gegenseitig eliminieren.
Beginnt der Film noch eher lustig und agiert Fatty in den ersten Minuten etwas unbeholfen und trottelig, was teilweise recht komisch wirkt, nimmt der Film ziemlich rasch Tempo auf und behält dieses bis zum Finale bei. Die Actioszenen sind gelungen. Die Splatterszenen ebenfalls, bis auf eine wo ein kleines Mädchen bei lebendigem Leibe verbrannt wird. Das war mir ein wenig zu derbe. Auch wenn man in der Szene nicht wirklich viel sieht.
Insgesamt weiß Run and Kill vor allem durch sein Tempo und die zahlreichen guten Actionsequenzen zu überzeugen.

Wertung: 7.5/10

26.05.2008

Art of the Devil (2004)

OT: Khon len khong
Thailand, 2004 (Horror)

R: Tanit Jitnukul

D: Arisa Wills, Supakson Chaimongkol, Krongthong Rachatawan

L: 92 Min
gesehene Version: Deutsch



Story:
Boom, eine junge und attraktive Frau, hat eine Affäre mit dem reichen Geschäftsmann Pratan. Eines Tages zeigt er ihr jedoch sein wahres Gesicht. Brutal wird sie von ihm und seinen drei Freunden vergewaltigt. Mit Schrecken erfährt sie vom Arzt, dass sie schwanger ist. Pratan verstößt sie daraufhin und verlangt, dass sie das Baby sofort abtreibt. Boom denkt nicht daran und schwört Rache... Erst sind es Pratans Freunde, welche grausam ums Leben kommen. Doch dies ist erst der Auftakt eines langen blutigen Albtraums.

Kritik:
Art of the Devil wird in Rückblenden erzählt, das macht den Film gerade am Anfang etwas unverständlich. Also ist man das erste Drittel des Films am Rätseln wann was passiert ist. Außerdem fehlen dem Thai-Horrorstreifen eindeutig die Ideen. Er setzt vor allem auf Splatter statt auf Grusel, einzig das kleine blonde Mädchen kommt etwas erschreckend rüber. Die Splatterszenen sind gelungen, doch auch hier sieht man nicht wirklich etwas neues.
Leider agieren die Darsteller in vielen Szenen unbeholfen. Sie könnten auch problemlos in einer Daily Soap mitspielen, den Unterschied würde man nicht merken. Als Beispiel hierfür will ich mal die Darstellerin der bösen Boom nennen, bei ihr fiel mir dies besonders krass auf.
Schlecht ist Art of the Devil mit Sicherheit nicht, aber bringt er dem geneigten Horrorfan keinerlei Wow-Effekte oder Überrashunge. Daher eine durchschnittliche Bewertung ...

Wertung: 6/10

Shinjuku Triad Society (1995)

OT: Shinjuku kuroshakai: Chaina mafia sensô
AT: Shinjuku Killers; China Mafia War
Japan, 1995 (Thriller)
R: Takashi Miike
D: Takeshi Caesar, Kyosuke Izutsu, Ren Osugi, Kippei Shiina
L: 101 Min
gesehene Version: Japanisch / Englische UT





Story:
Polizei-Detective Tatsuhito Kirija ermittelt in der Unterwelt von Tokio, wo die Triadenbanden, allen voran die chinesische Dragon Nail Gang, herrschen. Seine Ermittlungen beginnen in Shinjuko, Tokio’s Rotlichtviertel, wo er bald feststellen muss, dass es sich hier nicht nur um Menschen- und Drogenhandel dreht. Bei den blutigen Auseinandersetzungen, die sich die Chinesen mit Japanern und Taiwanesen liefern, geht es um die Vormachtstellung im Organhandel. Dabei unterscheiden sich die Methoden der Gangster nur unwesentlich von denen des Cops. Kirija setzt knallharte Verhörmethoden ein und schreckt selbst vor Vergewaltigungen nicht zurück. Und als er auch noch herausfindet, dass sein eigener Bruder als Anwalt bei der Dragon Nail Gang arbeitet, wird der Fall für ihn zu einer persönlichen Angelegenheit.

Kritik:
Takashi Miike darf auf einem Asia Movie Blog natürlich nicht fehlen. Seine Filme sind ja häufig ein zweischneidiges Schwert, die einen lieben sie, die anderen können gar nichts mit ihnen anfangen. Für mich gilt das eine wie das andere, es gibt sowohl grandiose Filme von Miike, die ich als Klassiker bezeichne, als auch totalen Schrott.
Sein allererster Kinofilm Shinjuku Triad Society gehört zu keiner der beiden Kategorien. Es ist einfach ein solider Cop/Yakuza-Thriller. Wenn man den Film mit seinen heutigen Werken vergleicht, ist es ein Miike-Light. Die Charaktere waren auch 1995 schon ungewöhnlich und absurd. Die Gewalt kam auch in diesem Film nicht zu kurz. Allerdings erreicht sie nicht das Ausmaß wie in späteren Filmen a la Ichi und Izo. Aber das ist auch gar nicht nötig, die Geschichte ist gut erzählt, was ja später nicht unbedingt zu Miikes Stärken zählt, siehe Izo oder Silver.
Shinjuku Triad Society ist auf jeden Fall ein guter Thriller mit einigen Gewaltszenen und für Miike Fans sowieso ein Muß.

Wertung: 7/10

Prison on Fire (1987)

OT: Gaam yuk fung wan
AT: Jian yu feng yun, Prison Turbulence
Hongkong, 1987 (Thriller, Drama)
R: Ringo Lam
D: Roy Cheung, Chow Yun-Fat, William Ho Ka-Kui, Tony Leung
L: 98 Min
gesehene Version: Deutsch




Story:
Aufgrund des unbeabsichtigt verschuldeten Todes eines Ladendiebes kommt Ka-Yiu (Tony Leung Ka Fai) für drei Jahre hinter Gitter. Der sensible Mann mit der Nummer 51910 hat große Mühe, sich in den brutalen Knastalltag einzugliedern. Er wird misshandelt und gedemütigt. Der Gangsterboss Micky sitzt ihm genauso im Nacken wie der gewalttätige Wärter "Scarface" . Doch da naht Rettung in Person des Gefangenen Nr. 41671: Ching (Chow Yun-Fat). Er kennt die Regeln im Knast und verbündet sich mit Ka-Yiu. Alle Zeichen deuten auf einen entscheidenden Kampf gegen ihre Peiniger.

Kritik:
Ich mag ja eigentlich Knastfilme. Bei Prison on Fire stellt Regisseur Ringo Lam die Sozialkritik vor die Action, was ansich nichts schlechtes ist, aber leider ist der ganze Film zu sehr mit Klischees behaftet. Da gibts natürlich den bösen Wärter, den etwas dummen Direktor, der nicht mitbekommt was sich in seinem Gefängnis abspielt und den fiesen Mithäftling. Zu Beginn driftet Prison on Fire öfter mal in den Comedybereich ab. Chow Yun-Fat sielt dabei den Knastclown, das wirkt aber eher gezwungen als witzig. Von den Darstellern weiß allein Tony Leung als sensibler Ka-Yiu zu überzeugen.
Bisher klang das alles noch sehr negativ, doch hat Prison on Fire auch seine Vorzüge. Die Actionszenen sind sehr gut.Gerade gegen Ende nimmt der Film im Härtegrad deutlich zu. Realistisch wirkende Schlägereien sind hier das große Plus von Prison on Fire.

Wertung: 6/10

Yo-Yo Girl Cop (2006)

OT: Sukeban Deka: kôdo nêmu = Asamiya Saki
AT: Sukeban Deka: code name = Asamiya Saki
Japan, 2006 (Action)

R: Kenta Fukasaku
D: Aya Matsûra, Rika Ishikawa, Erika Miyoshi, Riki Takeuchi
L: 99 Min
gesehene Version: Deutsch




Story:
Auf Tokyos belebtester Fußgängerkreuzung wird ein Schulmädchen in die Luft gesprengt. Die Spurensuche führt zur Seisen-Highschool und einer mysteriösen Homepage namens "Enola Gay", die von Klassenkameraden gepeinigten Schülern Baupläne für Bomben und Tipps für Selbstmordattentate liefert. Um herauszufinden, wer hinter dem Attentat steckt und was der bedrohliche Countdown auf der Homepage bedeutet, rekrutiert der abgehalfterte Polizist Kira (Riki Takeuchi) eine hitzköpfige Teenagerin (Aya Matsuura). Sie soll undercover unter den Schülern ermitteln. Bewaffnet mit einem tödlichen Yo-Yo wird sie zu Asamiya Saki, dem "Yo-Yo Girlcop".

Kritik:
Wieder einmal eine Manga Verfilmung. Und wie so oft kommt dabei absoluter Trash heraus. Die Story ist nicht wirklich brilliant, ein Schulmädchen als Spezial-Cop, bewaffnet mit einem Jojo. Die Kampfszenen sind dabei durchaus gelungen und Fights gibt es genug in Yo-Yo Girl Cop. Doch leider können die Kämpfe den Film nicht über die schwache Story hinweg helfen. Die Effekte lassen auch zu wünschen übrig, zumindest die zahlreichen Explosionen, gefühlte 77 Schüler rennen mit um den Körper gebundene Bomben durch die Gegend, wirken sehr billig.
In einigen Momenten weiß Yo-Yo Girl Cop durch aus zu unterhalten. Riki Takeuchi spielt die Rolle des hinkenden Agenten einer Geheimorganisation standesgemäß gut, doch die übrigen Darsteller wirken eher blaß.

Wertung: 4/10