05.11.2008

Graveyard of Honor (2002)

OT: Shin jingi no hakaba
Japan, 2002 (Drama)
R: Takashi Miike
D: Narimi Arimori, Yoshiyuki Daichi, Hirotaro Honda, Harumi Inoue
L: 125 Min
gesehene Version: Japanisch / Deutsche UT


Story:
Erzählt wird die Geschichte vom blutigen Sturz eines Yakuza aus der Nachkriegszeit in die 80er Jahre, vor den Hintergrund des wirtschaftlichen Niedergangs und schwerer sozialer Unruhen in Japan. Durch enorme Respektlosigkeit gelingt Yakuza Ishimatsu ein schneller Aufstieg innerhalb der Yakuza Hierachie. Doch als er wegen einer Fehlinformation versehentlich seinen Boss abknallt, wird er zum Gejagten. Während seinem Absturz verwandelt er sich vom angesehen Gangsterboss zum mordgierigen Junkie und zieht alle Beteiligten mit in den Untergang...

Kritik:
Miikes Yakuzadrama-Remake des Klassikers Graveyard of Honor von 1975, ist ein Gangsterfilm, der sehr stark an die Filme des Genres aus den 70er Jahren erinnert. Die Erzählweise hingegen entspricht eher den amerikanischen Mafiafilmen. Hier wird die Geschichte eines Gangsters über mehrere Jahrzente erzählt. Miike verzichtet auf Unmengen von Blut und Splatterszenen, die er in früheren Yakuzawerken häufig verwendet hat. Das heisst aber nicht das der Gewaltgrad bei Graveyard of Honor einem Disnye-Film gleicht. Die Gewalt wird anders eingesetzt, hart und roh, und wie immer bei dem Ausnahmeregisseur sehr verstörend. Die Charaktere stehen in diesem Werk im Vordergrund, sie wurden sehr gut gezeichnet und exzellent besetzt. Graveyard of Honor ist nicht der Beste, aber einer der besten Yakuzafilme von Miike ...

Wertung: 9/10

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